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: Kultur :: „Ja, was für eine geile Kulturstadt“ :
Es ist ein Paukenschlag für Halles Theaterpublikum und die freie Kulturszene: Halle hat ein neues Kulturzentrum na-mens „Freie Spielstätte". In der ehemaligen Theatrale gibt es ab sofort ein Theaterhaus mit großer Bühne. Am 26. April wird das gefeiert, Motto: „Wir machen OFF!" Wer und was steckt dahinter? 

Text: Mathias Schulze; Bild: René Langner

Wir haben bei den Protagonisten Katja Blüher und Alexander Terhorst nachgefragt.

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Als Außenstehender könnte man den Gedanken hegen: Holla, die Waldfee! Noch eine Spielstätte für freie Theater in Halle?!

Blüher: Ja, was für eine geile Kulturstadt Halle, die der vielfältigen freien Theaterszene Raum gibt, sich zu entfalten.

Terhorst: Auslöser war das Aus für das ungeförderte Szenetheater „Mandroschke" am Hauptbahnhof. So kam es, dass sich im September 2016 verschiedene Theatervereine und Einzelkünstler zusammenschlossen und den Verein „Freie Spielstätten Halle" gründeten, eben mit der Absicht, eine gemeinsame Spielstätte zu finden.

Wer ist das alles?

Blüher: Es sind vor allem hallesche Theatergruppen und Einzelkünstler. Darunter Theater Apron, der Verein Spielmitte, Schoko mit Gurke, AbundZUspiel, die Vereine Kaltstart und Schaustelle, Stabile Seitenlage, die Figurenspielerin Julia Raab oder auch das Hörspiel auf Verlangen. Uns vereint der Wunsch nach einer festen Bühne mit geeigneter Infrastruktur. Der Bedarf ist groß, und es wird ein spannendes gemeinsames Jahr.

Terhorst: Wir freuen uns. Denn der Kulturausschuss der Stadt hat erkannt, dass eine vielfältige freie Szene auch vielfältige Unterstützung braucht.

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„Wer wissen will, was die Hallenser so für Kunst treiben, sollte ab jetzt immer den Spielplan der Freien Spielstätte mit vor Augen haben.“

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Über Geld spricht man nicht? 

Terhorst: Doch klar. Ist ja öffentlich einzusehen. Es sind genau 50.999 Euro und null Cent, mit denen die Stadt Halle die Freie Spielstätte bis Dezember 2019 fördert. Damit wird die Miete beim Gebäudeeigentümer Papenburg AG beglichen und das Theater betrieben, natürlich auch mit einer Menge unbezahlter Eigenleistung.

Das Haus namens Freie Spielstätte ist für alle freien Künstler offen und nutzbar?

Terhorst: Ja, die Freie Spielstätte ist eine Plattform für alle freien Künstler. Natürlich haben die Mitglieder des Betreiber-Vereins ein gewisses Vorrecht, zumal sie ja auch die Organisation übernehmen – vom Saubermachen bis zum Instandhalten. Aber jeder kann sich bei uns melden: Literatur, Tanz, Kabarett, Musik, Theater, Performance – alle darstellenden Kunstformen sind möglich. Auf 210 Quadratmetern ist Platz für 99 Zuschauer. Das Gesicht der Freien Spielstätte entwickeln alle Mitgestalter und das Publikum gemeinsam.

Aber es gibt auch Grenzen für die Freie Spielstätte?

Terhorst: Wir wollen nicht von außen irgendwelche Stars reinholen, damit die Bude brummt. Die Freie Spielstätte soll für die Hallenserinnen und Hallenser da sein – vor und auf der Bühne. Hier soll von innen heraus etwas wachsen. Wer wissen will, was die Hallenser eigentlich so für Kunst treiben, sollte ab jetzt immer den Spielplan der Freien Spielstätte mit vor Augen haben.

Was passiert am 26. April?

Blüher: Wir machen OFF! Es wird Kindertheater am Vormittag geben, einen Blick hinter die Kulissen am Nachmittag. Es gibt Stückausschnitte der einzelnen Gruppen, Visionen, Klänge und Texte am Abend.

Terhorst: Wir werden Requisiten versteigern und sicher mit DJ Sven bis in die Nacht hinein tanzen.

Wie könnte die Freie Spielstätte in fünf bis zehn Jahren aussehen? Wofür könnte sie stehen?

Blüher: Um das beantworten zu können, wäre zunächst eine verlässliche Förderung nötig, die über ein Jahr hinausgeht.

Terhorst: Die Spielstättenförderungen im freien Theaterbereich sind zeitlich stark begrenzt, was den visionären Blick erschwert. Aber es gibt Visionen: „2025! Theaterformate und Künstler aus der Freien Spielstätte bereichern nicht nur das Stadtleben, sie sind weltweiter Anziehungspunkt und Exportschlager. Wir sind Kultur- und Kunsterfinder mit praktischem Nutzen. Das Bauhaus als Performance. Aus Halle für alle." 



Wir machen OFF! – Eröffnungsfeier, 26. April, Freie Spielstätte am Waisenhausring 2, 10 bis 23 Uhr, www.freiespielstättenhalle.de 


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