Hausgemachte Pasta, Selbstgebackenes und viel Gemütlichkeit – Sandra Richter in ihrem Café Pantarhei.
Und eben das führe dann dazu, dass sie das Getränkeangebot öfter mal wechseln, neue Ideen entwickeln und spontan schon mal das Café umräumen, so die Hallenserin. Nichtsdestotrotz fühlt man sich beim Betreten des kleinen Cafés gleich wohl – eine Wohnzimmeratmosphäre mit vielen kleinen Details zum Entdecken, die in drei Jahren ein angenehmes Stammpublikum erobern konnte. In einer Ecke steht ein Klavier, an der Wand ein Sofa, kleine Tische, Teppiche, Sessel, Zuckerdosen und eine Deckenleuchte, die an Omis gute Stube erinnert, machen das Pantarhei zu einem sympathischen Panoptikum. „Das meiste sind Einzelstücke, die wir entweder selbst erstanden oder von Freunden geschenkt bekommen haben", so Sandra Richter. Über der Theke findet sich zudem eine Reihe von Espressotassen. Das sei eine Sammlung ihres Mannes, die gern erweitert wird und bereits 70 Stück umfasst, erzählt die 32-Jährige. Besonders ist auch die Espressomaschine im Café – keine hochmoderne Automatikmaschine, sondern ein altes italienisches Original. Damit gelinge der angebotene Galão, die portugiesische Version von Milchkaffee, am besten. „Und der ist sehr beliebt", sagt Sandra Richter. Kulinarisch setzt man im Pantarhei auf hausgemachte Pasta und Selbstgebackenes. Jeden Tag gibt es ein Nudelgericht und zwei verschiedene Kuchen. Ergänzt wird dies durch ein Frühstücksangebot von neun bis zwölf Uhr und eine Suppe oder Chili. Mit reichlich Appetit probieren wir mittags die Fettuccine mit Tomaten-Fenchel-Sauce und Parmesan (4,80 Euro). Die Nudeln sind schnell serviert, lecker und stillen den Hunger. Da ist dann leider kein Platz mehr für ein Stück selbstgebackenen Kuchen. Das Pantarhei sei auch eine Adresse für junge Künstler, die gern ihre Bilder oder Fotografien ausstellen wollen, sagt die Besitzerin des rauchfreien Cafés. Kunst, Kultur und Kreatives seien ihr eben immer willkommen. Deshalb werde es am 20. Februar ab 17 Uhr wieder eine Lesung mit Klavierbegleitung geben – zu erleben ist dann „Maximen und Miniaturen" vom Autor Wassensdorfer. „Für andere Ideen oder neue Espressotassen sind wir natürlich immer offen", sagt Sandra Richter zum Abschluss. Café Pantarhei Dachritzstraße 2 Telefon: 0151 21 74 20 32 Geöffnet: täglich 9 bis 20 Uhr Plätze: ca. 35, Bezahlen: bar