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Geneigte Leser,

nur noch ein paar Mal schlafen, dann ist es geschafft. Dann beginnt sie wieder, die Zeit der unbemerkten Steuererhöhungen für die Einen, Diätenerhöhungen für die Anderen oder plötzlich begonnener Kriege – kurz, die Zeit äußerst populärer Entscheidungen, die normalerweise maximale Empörung hervorrufen würden. Man nennt diese Zeit auch „Fußballweltmeisterschaft"! Aber immerhin ist diese WM von einem demokratisch lupen- wie dopingreinen Regime gekauft worden. Insofern sind dann an diesen Fronten auch keinerlei Proteste zu erwarten. Bestenfalls ein paar Zwinkersmileys vom Natschalnik Gerhard S. (der gerade eine 380 Jahre jüngere Südkoreanerin geheiratet hat) an den deutschen Lügenpresse-Schergen Seppelt H. von der ARD. Das ist der mit den Fusseln im Gesicht, der sich so gut mit Doping auskennt. Denn der darf ja nun doch aus Russland berichten, genauer aus Sibirien. Wenn er will. Einziger Haken: Nach der WM muss er noch ein wenig länger bleiben. Sein Rückflug geht 2038. Wenn er sich benimmt … Insofern, sollen die den Seppelt doch wegsperren. Das bisschen Doping, das bisschen Korruption – mein Gott, wen interessiert das schon!

Ich dagegen vorfreue mich einfach mal! Auf die Spieler-Interviews beispielsweise. Weil Reporter ihre Fragen grundsätzlich immer mit diesem herrlich tiefen-philosophischen: „Wie hat sich das angefühlt…?", beginnen und Spieler wiederum auf die Frage nach ihrer persönlichen Leistung grundsätzlich mit einem ähnlich tiefen-philosophischen: „Ohne die Mannschaft wäre meine Leistung nichts. Wir müssen von Spiel zu Spiel denken, von daher …", antworten. Und überhaupt, warum sitzt dieses „von daher" nicht längst im Sprachgefängnis! Fazit? Die Vergabe bleibt dubios. Was soll die WM da? Denn das war bekannt: Russen kennen genau drei Sportarten: Eishokey, Wodka saufen und Aufs Maul hauen. Von daher freue ich mich sehr auf die russischen Hooligans. Denn die haben – im krassen Unterschied zu ihren Fußballerkollegen – echte Titelchancen. Von daher: Sport frei und: „Bstretimca pot stolom!" (Wir sehen uns unter dem Tisch!)

Eike Käubler



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