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Leipzig zeigt Courage
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Geneigte Gender und Gender* innen, liebe Leser,

was will man mehr? Der Frühling kommt. Man könnte sich in den Park setzen, gute Laune haben, weil es lustig ist, gefiederten Freunden bei der praktischen Umsetzung ihrer Frühlingsgefühle zuzuschauen und dabei – zum Beispiel – Bier trinken. Und wenn man dann so dabei ist und das Bier beginnt seine Wirkung zu tun, dann könnte man mal beginnen, sich darüber Gedanken zu machen, dass es doch schön ist, dass dieses Land im Handumdrehen eine neue Regierung auf die Beine gestellt hat. Und dass es doch stolz auf seine Kanzlerin sein sollte. Das ist doch wirklich seltsam: wirkliche Veränderungen (siehe Vermögens- oder Finanzmarktbesteuerung) sind in diesem Land so gut wie unmöglich – oder, falls es doch mal jemand wagt (die SPD und Hartz 4) immer gleichbedeutend mit politischem Selbstmord. Dass unsere Mutti aber immer noch in der Küche steht, finden plötzlich ganz viele scheiße. Das ist doch paradox bzw. total undeutsch, Herr Gauland! Also, Finger weg von Mutti! Jetzt, wo sie so kurz davor steht, ihren Ziehvater, Erich Honecker, zu überholen. Und während man so überlegt, wie Honecker ihr dann so zukrächzt, dass es eine Frechheit sei, ihn zwar zu über- aber nicht einzuholen, könnte man sich ein weiteres Bier auf- und darüber lustig machen, dass Wessis diesen DDR-Insider-Witz nicht verstehen.

Apropos, neue Regierung und was viele nicht verstehen wollten:

In Berlin regiert ja neuerdings einer mit, der endlich mal ausgesprochen hat, was viele denken: Wer Hartz 4 bezieht, dem fehle es an nichts! Und also brauche er erst recht nicht an kostenlosen Lebensmittel-Tafeln herumzuschmarotzen, sagt Jens Spahn. Spahn ist ein Vertreter jener Kaste junger Sozialpolitiker, der sich noch was trauen. Hat er frei, sitzt er auch gern im Park und trinkt ein Bier. Wenn es leer ist, bewirft er damit Obdachlose, die seinen Pfand haben wollen. „Geschenkte Lebensmittel - wozu? Bei uns kann sich jeder etwas dazuverdienen", sagt er dann, „aber dafür darf man sich gerne ein bisschen bewegen!" Richtig so! Nur erwischen lassen sollte sich der Meister nicht. Sonst gibt’s bald Spahn-Ferkel für alle.

Mahlzeit!
Eike Käubler


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