„Warum protestieren wir nicht, warum tun wir nichts?“
„Es geht nur darum, zu gehorchen. Und da bin ich absolut dagegen." Martina Eitner-Acheampong inszeniert „Un-Gehorsam!" am nt. Am 3. Februar ist Premiere.
Ist die Jugend von heute nicht viel zu brav? Wogegen begehrt sie auf? Hat sie überhaupt eine Vision, gefangen in einem Netz voller Widersprüche, aus dem heraus die Jugend ihren eigenen Weg zwischen Aufbegehren und Anpassung finden muss. Doch wohin führt dieser? Damit beschäftigen sich die Schauspielstudenten des nt in ihrer Studioinszenierung „Un-Gehorsam!", die am 3. Februar Premiere hat. Was Regisseurin Martina Eitner-Acheampong bewogen hat sich mit diesem Stoff auseinanderzusetzen, verrät sie im FRIZZ-Gespräch.
Neues Domizil für die Kunststiftung Sachsen-Anhalt
Das Neuwerk 11 ist seit Ende des letzten Jahres die neue Adresse der Kunststiftung Sachsen-Anhalt. Ein Haus mit einer Geschichte und das nicht nur aus historischer Sicht. Denn der Umbau und die Erweiterung des 1924 errichteten Wohnhauses zum Sitz der Stiftung hat nicht nur für Beifall gesorgt. Da gibt es jene, die die Sanierung und den Bau als zu überdimensioniert und teuer empfinden. Und tatsächlich haben es die Baumaßnahmen ja zu einem Eintrag ins Schwarzbuch der Steuerzahler 2011 geschafft. Kritisiert werden ebenfalls zu erwartende exorbitante Betriebskosten sowie eine mögliche Konkurrenzsituation zu privaten Galeristen der Stadt. Denn das Haus mit dem neuen Anbau ist nicht nur der Sitz der Geschäftsstelle, sondern bietet in einem zweigeschossigem Galerieraum auch eine Ausstellungsfläche von rund 175 Quadratmetern. Als Notwendigkeit und Möglichkeit nun endlich die gesamte Vielfalt der hiesigen Kunstszene angemessen zu präsentieren, sieht hingegen Stiftungsdirektorin Manon Bursian die neue Adresse, wie sie im FRIZZ-Gespräch deutlich macht.